"GANZ für SIE da, wenn es um UHREN - SCHMUCK und GUTES SEHEN geht!"
dieses Motto prägt die Arbeit von mehr als 75 Jahren GANZ - Uhren - Schmuck und Optik in Krumbach.
Blicken wir auf die Geschichte einer Familie, eines erfolgreichen Geschäftslebens zurück, die vor 75 Jahren begann. Wie kam es dazu, dass Klemens Ganz Uhrmacher wurde? Im 3. Lebensjahr erkrankte Klemens Ganz an einer spinalen Kinderlähmung. Seit dem konnte er sich nur mit Krücken fortbewegen. Das veranlasste seine Eltern, ihn einen sitzenden Beruf erlernen zu lassen. Sie schickten Ihn nach Krumbach in die Schneiderlehre zum " Reichen Schneider" heute Modehaus Wiedemann in Krumbach. Diese Lehre war sehr schnell beendet, als sich diese Geschichte abspielte: An den Wochenenden fuhr sein Lehrherr auf die Krämermärkte in der Umgebung. Zum Schutz vor Räubern hatte er immer eine Pistole in seinem Rock. Seine Kleidung mussten dann jeden Montag gereinigt und gerichtet werden. Dies war die Aufgabe des Lehrlings. Beim Ausbürsten geschah es dann. Es löste sich ein Schuss aus der Pistole. Knapp verfehlte die Kugel die Nase von Klemens, der natürlich geschockt war. Vorbei war es mit der Schneiderlehre. Klemens Ganz flüchtete heim nach Kettershausen. Seinem Vater gegenüber äußerte er dann den Wunsch, Uhrmacher zu werden. So kam Klemens Ganz im April 1910 wieder nach Krumbach und trat bei Josef Weiß eine Uhrmacherlehre an.
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Firmengründer Klemens Ganz, der Großvater der heutigen Betriebsinhaber erlernte von 1910 - 1914 das Uhrmacherhandwerk und das damals mit verbundene anfertigen von Brillen.
Erfolgreich legte er vor der Handwerkskammer in Schwaben-Neuburg seine Gesellenprüfung ab.
Kurz nach Beginn des 1 Weltkrieges ging er auf Wanderschaft nach Ettlingen bei Karlsruhe und später nach Esslingen. Mit Ausdauer und Fleiß vertiefte er sein fachliches Können.
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Firmengründer Klemens Ganz, der Großvater der heutigen Betriebsinhaber erlernte von 1910 - 1914 das Uhrmacherhandwerk und das damals mit verbundene anfertigen von Brillen.
Erfolgreich legte er vor der Handwerkskammer in Schwaben-Neuburg seine Gesellenprüfung ab.
Kurz nach Beginn des 1 Weltkrieges ging er auf Wanderschaft nach Ettlingen bei Karlsruhe und später nach Esslingen. Mit Ausdauer und Fleiß vertiefte er sein fachliches Können.
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Sieben Jahre nach seiner Meisterprüfung machte Klemens Ganz sich im Jahre 1928 selbständig und gründete mit seiner Frau Viktoria im heutigen Haus der Bäckerei Kaiser, Bahnhofstraße 18 das Uhren-Schmuck- und Optikgeschäft.
Im Juli 1938 erwarb er das Anwesen gleich nebenan in der Bahnhofstrasse 22 und zog dort mit seiner Familie ein. Das Gebäude wurde mit einem Schaufenster ergänzt. So wurde das neue Haus Privat- und Geschäftshaus zugleich.
Nach bedingt durch die Kriegszeit schweren aber erfolgreichen Geschäftsjahren konnte 1956 das Nachbargrundstück Höfle erworben werden, was die Möglichkeit mit sich brachte, sich mit 3 zusätzlichen Schaufenstern und einer größeren Verkaufsfläche zu präsentieren. Sein Sohn Joachim Ganz, der eigentlich andere Pläne hatte, musste den Beruf des Uhrmachers erlernen, denn schließlich galt es zur damaligen Zeit noch als ehrenvoll, einen Berufsnachfolger aus der Familie "nachzuziehen".
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So wurde er zum Uhrmachermeister Reuter nach Oettingen im Ries in die Lehre geschickt. Dass Lehrjahre keine Herrenjahre sind, erfuhr Jochim Ganz sehr früh. 40,- DM im Monat mussten seine Eltern monatlich beim Lehrherren für freie Kost und Logis abgeben. 50 Pfennige in der Woche im ersten Lehrjahr, gesteigert auf DM 2,- im dritten Ausbildungsjahr war der Lohn. Nur dreimal im Jahr durfte er an Festtagen zu seinen Eltern. Mit dem Fahrrad legte er diese nach Krumbach zurück. (einfache Wegstrecke 120km). Gerne erinnert sich Joachim Ganz an seine Lehrlingsaufgabe: Die drei Turmuhren von Oettingen mussten täglich per Hand von ihm aufgezogen werden, wozu er rund eine Stunde von Uhr zu Uhr unterwegs war. Großes handwerkliches Geschick, Fingerspitzengefühl und sogar Musikalität zur exakten Ermittlung der Schwingungszahl der Unruhe waren erforderlich, um den hohen Anforderungen des Uhrmacherberufes gerecht zu werden. Das Schleifen von Brillengläser und das Anfertigen und Anpassen der Brillen gehörte damals zur Ausbildung. Nach erfolgreicher Gesellenprüfung ging Joachim Ganz nach Schongau und arbeitete dort im Uhren-Schmuck-Optikgeschäft Huber als Uhrmachergeselle und Augenoptiker. |
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Nach seiner Heimkehr ins elterliche Geschäft fuhr Joachim Ganz jeden Samstag von Juni bis September mit dem Fahrrad nach Augsburg zur Meisterprüfungsvorbereitung. Das Meisterstück, ein Stabwerk, in dem die Räder vertikal angeordnet waren, läuft noch heute und kann in unserem Spezialfenster "Tradition verpflichtet" besichtigt werden.
1951 heiratete Joachim Ganz seine Frau Elisabeth, und durfte 1962 das Geschäft seines Vaters übernehmen, in dem Vater Klemens bis 2 Wochen vor seinem Tod im Mai 1965 in der Werkstatt mitarbeitete. Joachim und Elisabeth Ganz führten seit diesem Zeitpunkt das Geschäft mit viel Fleiß und Erfolg. Drei Söhne erblickten während dieser Zeit das Licht der Welt und eine eventuelle Nachfolge war in Sicht.
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Im Jahr 1969 erwarb das Unternehmerehepaar das Nachbargrundstück Bahnhofstrasse 24, was ein grundlegender Schritt für die Zukunft war, denn 1970 erfolgte der Abriss des Bestehenden und Neubau des jetzigen Geschäftshauses. Ein Jahr später konnte das Uhren- Schmuck und Optikgeschäft in den neuen Räumen eröffnet werden, nun mit 7 Schaufenstern. Das neugestaltete Geschäft war auch die Basis für das Heute. Die Trennung der Sortimente in Uhren- und Schmuck zum einen, sowie Optik zum anderen war in den neuen Räumlichkeiten möglich. Mit viel Fleiß und fachlichem Können konnten Joachim Ganz den Grundstein für die weitere Zukunft legen. eine klare Aufteilung durchführen und diese an seine Söhne Helmut und Klemens weitergeben.
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Im Jahre 1977 beagnn der Neubau neben dem bestehenden Geschäft. So konnte nun auch die räumliche Trennung und die Aufspaltung in Uhren und Schmuck und in dem augenoptischen Betrieb stattfinden.
Der Sohn Klemens ging in der Zwischenzeit im Allgäu in die Lehre, verbrachte seine Gehilfenzeit in Kempten und Oberstdorf. Nach seiner staatl. Prüfung und der Meisterprüfung im Augenoptikerhandwerk in Berlin kam er 1977 zurück und übernahm zusammen mit seiner Frau Anita die alleinige Verantwortung des augenoptischen Bereichs.
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Voller Ideen und seiner Frau Anita kam er in den elterlichen Betrieb. Mit 7 Mitarbeitern konnte am 1.Oktober 1979 das heutige Augenoptikfachgeschäft in den neuen Räumen eröffnet werden.
Anita Ganz brachte den modischen Aspekt durch ihre Ausbildung und Tätigkeit als Einzelhandelskauffrau in der Modebranche mit und lernte die Feinheiten der Augenoptikerberaterin in vielen Schulungen und Weiterbildungen. Sehr früh schon wurde Anita Ganz mit der Farb- und Stilberatung konfrontiert und wurde als Beraterin ausgebildet.
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Einen neuen Meilenstein setzte Klemens und Anita Ganz mit der Eröffnung der Abteilung Sportoptik gegenüber dem Stammhaus. Auf 100 qm wird dieser spezielle Bereich präsentiert und beraten. Zur Eröffnung im Mai 2001 war dies ein Novum in Deutschland. Besser Sehen beim Sport ist eine Thematik, mit der sich Klemens Ganz seit Jahren sehr intensiv beschäftigt. Ob Schütze, Skifahrer oder Snowboarder, ob Marathonläufer oder Biker, jeder Sportler, der zur Ausübung seiner Sportart eine optische Korrektion benötigt wird optimal versorgt. Heute steht die 4. Generation in den Startlöchern. Mit Christoph und Florian Ganz sind die beiden Urenkel von Firmengründer Klemens Ganz in die beiden Berufslinien eingestiegen. Während Florian seine Gehilfenzeit als Uhrmacher in verschiedenen Betrieben verbrachte und nun in Zürich seinen Uhrmachermeister macht, befindet sich Christoph als staatl. gepr. Augenoptiker und Augenoptikermeister bereits im elterlichen Optikgeschäft. |
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Im Januar 2008 übernimmt Christoph den elterlichen Betrieb mit derzeit 8 Mitarbeitern. Nach seiner 3-jährigen Ausbildung zum Augenoptiker in Sonthofen, die er als Innungssieger Schwaben abschloss und seinen 2 Jahren Gehilfenzeit in Memmingen ging Christoph 2000 auf die Fachakadamie für Augenoptik in München die er 2002 mit dem Meistertitel abschloss. Christoph absolvierte etliche Fortbildungen und Seminare im Bereich Kontaktlinse, Sportoptik sowie Management. 2007 absolvierte er ein Betriebs – und Management Seminar für KMU der Augenoptik an der Universität St. Gallen, das er mit Erfolg abschloss. Seit 2002 ist er nun im elterlichen Betrieb engagiert und freut sich auf die neue Herausforderung, das Geschäft in die 4. Generation zu führen. Sein Job macht ihm sehr viel Spaß und er freut sich jeden Tag auf den Kontakt mit seinen Mitarbeitern und mit Ihnen als Kunde. |